· Pressemitteilung

Frische Kartoffelsuppe vom DRK-Team Verpflegung für die Jubiläumsveranstaltung TV 01 Bohmte

Der Blick in den großen 150 Liter Kochtopf, gut sichtbar, Kartoffeln, Möhren, Lauch, Sellerie und halbierte Gemüsezwiebeln köcheln in einer Gemüsebrühe
Nach einer Stunde sind die Gemüsezutaten schon ziemlich verkocht, aber noch nicht ausreichend
Im nächsten Arbeitsschritt – ein super großer Rührstab zerkleinert die noch festen Bestandteile zu einer dickflüssigen Suppe
Im großen Topf werden die langen Heißwürstchen in der geschlossenen Dose erhitzt, so dass sie bei der Ausgabe eine Stunde später noch heiß sind
Für den Transport von der DRK-Großküche bis ins Festzelt des TV 01 werden die bestellten 150 Portionen in geschlossenen Thermobehältern transportiert
Die heißen Dosen im Wärmebehälter werden nach Bedarf und Nachfrage geöffnet. Eine DRK-Helferin nimmt die Heißwürstchen mit der Zange heraus und führt sie in den Trichter der Schneidemaschine
Eine 12er Kelle Kartoffelsuppe auf den tiefen Teller, darin die geschnittenen Wurststücke, eine leckere Mahlzeit
In den Pausen, wenn es keinen Andrang gibt, kann auch das DRK-Team selbst einen Teller Kartoffelsuppe essen, die mit viel Liebe und Mühe gekocht wurde
Ein Handballer des TV 01 trug auf dem Shirt das Jubiläumsereignis
Bürgermeister Markus Kleinkauertz schmeckte die Kartoffelsuppe mit Heißwürstchen vorzüglich, Landrätin Anna Kebschull bevorzugte die fleischlose Variante – alles recht

Warum bestellte der Vorstand des TV 01 ausgerechnet Kartoffelsuppe? Eine gute Wahl. Aber noch wichtiger, die Kartoffelsuppe ist neutral für jeden Geschmack, besteht in der Grundform nur aus Gemüse, also geeignet für Vegetarier. Ganz auf Fleisch brauchten die Gäste des Jubiläums in Bohmte jedoch nicht verzichten. Auf Wunsch gab es ein Heißwurst mit der Schneidemaschine in mundgerechte Stücke geschnitten dazu.

Kartoffeln sind für fast alle gut verträglich in den verschiedenen Variationen, als Salzkartoffel, Pommes, Bratkartoffel, Püree, im Pickert und vieles mehr. Hülsenfrüchte mag nicht jeder oder kann sie nicht gut vertragen, also Bohnen, Graupen und anderes sind nicht jedermanns Geschmack.

Ist die Kartoffelsuppe erst püriert, kommen zwei große Beutel mit dünnen TK- Gemüsestreifen, die nur kurz angekocht werden, hinzu – für den bissfesten Gaumenschmaus.

Die Verpflegungsstation wird aufgebaut, tiefe Teller, Löffel, die Wurstschneide-Maschine und andere mehr. Das DRK-Team leistet anstrengende Arbeit.

Die Wurststücke kommen als erstes auf den Teller. Einige Kinder fragen, aus welchem Fleisch die Heißwürstchen sind – Schweinefleisch. Für wenige Kinder des muslimischen Glaubens tabu, sie verzichten, nehmen nur die sämige Kartoffelsuppe.

Viele Essensgäste bedankten sich nach dem Essen beim DRK-Team, die Suppe habe vorzüglich geschmeckt. Kritik gab es vernehmlich nicht. Die meisten brachten die leeren Teller und das Besteck zurück. Nur sehr wenige Kinder gaben den Teller samt Würstchen zurück, auch ohne Begründung. Sie kennen oder lernen vermutlich nicht mehr die Geschichte vom Suppenkasper, der sagt, „nein, meine Suppe mag ich nicht“. Bei den Großeltern war es eine Untugend, fertiges Essen zurückzugeben und zu vernichten. Sie hatten noch Hungersnöte kennengelernt. Viele Eltern lehnen diese Erziehung offensichtlich ab, die „Helikopter-Eltern“, die ihre Kinder verwöhnen ohne die Regeln zu erklären. So wird beispielsweise in den Mensen der Schulen und Universitäten oft vielfach Essen vernichtet und die Betreffenden holen sich wenig später süße Snacks. Gesunde Ernährung bleibt oft auf der Strecke.

Der DRK-Ortsvereinsvorsitzende von Bohmte, Klaus Goedejohann, dankte dem DRK-Team-Verpflegung aus Wittlage für den Einsatz und die leckere Kartoffelsuppe. Nach der Rückkehr ins DRK-Zentrum in Wittlage stand noch der große Abwasch auf dem Programm und das Aufräumen. Knapp eine Stunde, dann war für die DRK-Helfer verdienter Feierabend.

Text und Fotos: Eckhard Grönemeyer