· Pressemitteilung

Floßfahrt auf der Oker an der Floss-Station in Braunschweig – ein Höhepunkt des DRK-Ausfluges

In langer Sitzreihe auf dem Floß mit einer anderen Gruppe für 90 Minuten auf einer ruhigen Umflut der Oker, beidseits ein Grüngürtel
Es regnete kurz und heftig, gut beschirmt und mit Regenjacke kein Problem, und warten unter Brücken
Unter den schützenden Rundbogenbrücken Pause bei heftigen Regen. Der Stimmung tat es keinen Abbruch und kühle Getränke gab es reichlich an Bord
Mehrere Flöße waren auf der Wasserstrecke unterwegs
Der Rundgang durch die Altstadt von Braunschweig mit Führerin bot viel Historie und Außergewöhnliches, hier die Gruppe vor der „Vortagsbäckerei“, wo alle Backwaren 50 % billiger sind
Das Monument der Macht, gerettet vor der Zerstörung und wieder auf dem Dach des Schlosses
Eis und Snacks gehen immer – auch bei den DRK-Helferinnen in der Kleiderkammer
Das Küchenteam genoss den Ausflug in der Gemeinschaft, eine bleibende Erinnerung
An der Straßenbahnhaltestelle erklärte die Stadtführerin, dass die heutige zweitgrößte Stadt Braunschweig, einst Brunswick, sich aus ursprünglich fünf Städten an der Oker zusammensetzt
Das historische Rathaus und die Kathedrale bzw. der Dom und die Residenz wurden von den Fassaden betrachtet – sehenswerte Eindrücke, nur abgelenkt durch den Rummel des Riesenrades

Einmal jährlich gibt es als Dankeschön für viel ehrenamtlichen Arbeitseinsatz für die DRK-Kleiderkammer und das Team der DRK-Verpflegungsgruppe des DRK-Kreisverbandes Wittlage einen „Betriebsausflug“. Ziel diesmal die Großstadt Braunschweig mit dem historischen Ortskern, bekannt durch die Regentschaft von Heinrich dem Löwen. Giesela Reindel und Team hatten die Tagestour mit der Anfahrt per Bahn organisiert; der Regionalexpress RE 60 brachte die Gruppe pünktlich zum Ziel, Abfahrt ab Bünde.

Der kleine Außenborder wurde von einem geräuschfreien Elektromotor angetrieben – Motorfahrzeuge mit Verbrenner sind auf dem Naturschutzgewässer nicht zugelassen  Der junge Floßführer Alex erzählte nicht nur seine private Lebensgeschichte, sondern erklärte auch die Bauwerke an beiden Ufern. Die Fahrten gibt es auch mit einem Brunch an Bord oder Frühstück. Natur pur und an der steilen Einstiegsstelle gab es ein Toilettenhaus, wichtig für viele Ausflügler. Auch Kanadier oder Kajaks können dort gemietet werden. Vom Rathaus erfolgte die Fahrt zur Floßstation mit der Straßenbahn, die durch das Niedersachsen-Ticket abgegolten ist.

Die Führung begann am Rathaus, zunächst der Blick auf das vor einigen Jahrzehnten total neu aufgebaute Schloss mit der Quadriga, dem Kampfwagen gezogen von vier Rössern. Daneben eine große Shopingsmail nach US-amerikanischem Vorbild, die später noch besucht wurde. Während des Weltkrieges gab es große Zerstörungen in Herzogtum Braunschweig, eine inzwischen ausgestorbene Linie der Welfen. Die Welfen-Familie in Hannover, deren Einzugsbereich auch das Wittlager-Land einst abdeckte, stand häufig mit Negativ-Schlagzeilen in der Regenbogenpresse.

Gestärkt hatte sich die DRK-Reisegruppe vor dem Start mit einem ausgiebigen Frühstücksbüffet in Bünde. Annette Pannenborg dankte Gisela Reindel und ihrem Team für die gelungene Vorbereitung der Tour.

Text und Fotos: Eckhard Grönemeyer