· Pressemitteilung

25 Jahre DRK-Zeltlager des DRK Kreisverband Wittlage

Am 24.07.2026 lud der DRK Kreisverband Wittlage zu einer kleinen Feierstunde anlässlich des 25 jährigen Jubiläums des DRK-Zeltlager ein.

Anlässlich dieses Ereignisses waren einige Gäste geladen. u.a. der Gemeinde-Bürgermeister aus Ostercappeln, Erik Ballmeyer, Kreisgeschäftsführerin des DRK Wittlage, Simone Kluge, die stv. Vorsitzende des DRK Ortsverein Bad Essen, Silke Depker, Ulrike Schnittker, die als ehemalige stv. Präsidentin des DRK Wittlage eine Zeit lang sich mit um die Organisation des Zeltlagers gekümmert hat und einige andere Personen, die leider aus terminlichen Gründen nicht anwesend sein konnten.

Zusätzlich hatte die aktuelle Lagerleiterin Melanie Sälter vor längerer Zeit an den Bundespräsidenten eine Mail geschrieben, verbunden natürlich mit einer offiziellen Einladung zu der Veranstaltung. In Ihrer Rede zu Beginn der Veranstaltung musste Sie aber leider mitteilen, dass Sie keine Antwort auf diese Mail erhalten hat. Im Laufe der Veranstaltung sollte aber noch eine kleine Überraschung folgen, dazu später mehr.

Melanie begann Ihrer Rede damit, dass Sie sich erstmal für das Kommen der Gäste bedankte. Ein großer Dank ging auch an das Küchenteam des DRK Wittlage, dass sich seit einigen Jahre um das Wohl der Kinder und der Betreuer kümmert und ein Dank natürlich an die „Hauptdarsteller“ die Kinder.

Danach folgte Ihre Ausführung dazu, wie sich das Zeltlager mit allem drum und dran in den Jahren verändert hat.

2001 wurde das Zeltlager durch den damaligen Kreisbereitschaftsleiter Gerd Spieker in Zusammenarbeit mit Ulrike Schnittker (ehemalige stv. Vorsitzende des DRK Kreisverband Wittlage) ins Leben gerufen. Das Lager wurde über 3 Wochen als offenes Camp durchgeführt und fand in Brockhausen, dem damaligen Sitz des Kreisverband Wittlage, statt. Die Kinder und Jugendlichen konnten Kickern, Boot fahren oder sich einfach entspannen. Ein Betreuer war als Ansprechpartner vor Ort und hat sich um Aktionen und die Verpflegung gekümmert. Bis 2011 lief das Jugendcamp in dieser Form. 2012 übernahmen 2 Pädagogische Kräfte das Lager und planten 2 Wochen. Eine Woche für 6-9 jährige Kinder und 1 Woche für 10-14 jährige Kinder. Das offene Konzept ist weiter geblieben. Die Kinder konnten nur tagsüber oder nur an der Tagesfahrt oder auch die ganze Zeit dabeibleiben. Auch hier haben die Betreuer die Verpflegung übernommen.

2013 sagten uns die beiden Kräfte sehr kurzfristig ab. Eine Entscheidung das Lager ausfallen zu 

lassen viel den Verantwortlichen schwer, da es hier um die Betreuung von Kinder geht die unter 

Umständen sonst nicht betreut werden können.Ulrike Schnittker, die die Organisation des Lagers 

übernommen hatte, sprach Melanie Sälter an ob sie jemanden wüsste der das Lager übernehmen könne oder ob sie dies evtl. sogar selbst machen würde. Nach einigen Überlegungen hat sie, ohne zu wissen auf was sie sich einlasse, die Lagerleitung übernommen. Über die Jahre hat sie sich mehr und mehr auch mit der Organisation auseinandergesetzt. Heute weiß sie, das sich ein Betreuer nicht nur mit Kinder beschäftigen muss, sondern Kochen können sollte , Abwasserrohre befreien, Zelte und Taschenlampen reparieren und eine Reinigungsfachkraft ersetzen können muss. Aufwand also rund um die Uhr. Es gehört schon eine ganze Menge Aufwand und auch Verantwortung dazu, sich um so ein Projekt zu kümmern. Das zollt größten Respekt.

Seit 2017 dürfen wir in Schwagstorf am „Veranstaltungszentrum“ unsere Zelte, im wahrsten Sinne des Wortes, Aufschlagen. 

Wir bieten weiterhin ein Teiloffenes Konzept an. Anmeldungen werden bis zum Beginn 

angenommen, die Kids können nur tagsüber hier sein oder nur an der Tagesfahrt teilnehmen.

Leider kam 2020 die Corona-Krise und wer nun glaubt das wir einfach kein Zeltlager geplant haben, hat weit gefehlt. Selbst für die Corona-Jahre standen die Planungen fest. 2023 hat Michael Unthan das Zeltlager durchgeführt.

Vieles hat sich verändert, das Team der Verpflegungsgruppe, unter der Leitung von Hermann 

Pannenborg, ist vor Ort und übernimmt die Verpflegung. Eine feste Nachtwache wurde etabliert. 

Nun bleibt für die Betreuer mehr Zeit um Aktionen, Workshops usw. vorzubereiten und die Kinder 

zu betreuen. Aber das freie spielen für die Kinder darf nicht vergessen werden. Melanie Sälter zieht sich nun nach und nach etwas zurück und wie auch schon seit 2024 findet das Zeltlager schon unter der Leitung Ihrer Tochter Marielle Sälter statt. Melanie steht weiter im Hintergrund mit Rat und Tat zur Seite.

Damit beendete Melanie Ihre Rede und gab das Wort an Marielle weiter, die Ihrerseits auch noch ein paar Wort zum Abschluss des aktuellen Zeltlagers anfügte. Danach ging das Wort an den Bürgermeister der Gemeinde Ostercappeln, Erik Ballmeyer, der etwas unter Zeitdruck auch seinen Dank ausrichtete und ein paar Grußwort aussprach. Er hatte noch einen Anschluss-Termin, weswegen einige seiner anderen eingeladenen Kollegen die Veranstaltung leider nicht beiwohnen konnten.

Dann sprach die Kreisgeschäftsführerin, Simone Kluge, ein paar Worte und hatte die Anfangs erwähnte Überraschung dabei. Wie zu Beginn erwähnt, hatte Melanie Sälter eine eMail an das Bundespräsidialamt geschrieben und von der bevorstehenden Veranstaltung berichtet und dem Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier eine offizielle Einladung ausgesprochen, aber leider keine Rückmeldung erhalten. Nun richtet Simone Kluge Ihre Worte in die Runde und sprach davon, dass Sie ein recht gutes „Netzwerk“ hat und 2 Tage vor der Veranstaltung eine Mail vom Bundespräsidialamt auf die von Melanie gesendete Mail erhalten hat. Geschrieben im Auftrag des Bundespräsidenten von Jana Steinig (Bürgerdialog, Stabsstelle Presse/Kommunikation). In dem Brief des Bundespräsidialamts brachte Frau Steinig zum Ausdruck, dass „die Zuschrift aufmerksam gelesen wurde“. Weiter schrieb Frau Steinig, dass es „besonders beeindruckend ist mit welcher Hingabe seit vielen Jahren an der Entwicklung des Zeltlagers gearbeitet wird, um Kinder und Jugendliche unterstützend zusammen zu bringen“. Das unterstreicht, wie wichtig das Ehrenamt ist und auf Mitmenschen geschaut wird.

Der Bundespräsident dankte für die offizielle Einladung zu der Feierstunde, die er leider aus terminlichen Gründen nicht wahr nehmen konnte. Frau Steinig brachte ebenfalls zum Ausdruck das eben solche engagierten Menschen wie Melanie Sälter den Bundespräsidenten dazu bewegt hat, den 23. Mai als „Tag des Ehrenamtes“ besonders zu würdigen. Herr Steinmeier nimmt besonders zur Kenntnis, dass „seine Initiative und seine Schirmherrschaft für den „Ehrentag“ zum Geburtstag des Grundgesetzes so vielfältig und umfangreich von den Bürgerinnen und Bürgern aufgenommen und umgesetzt worden ist“.

Zum Abschluss wünscht er Melanie und Ihrer Tochter und den vielen ehrenamtlich engagierten im Kreisverband Wittlage alles erdenklich gute und richtet seine besten Grüße aus, an die sich Frau Steinig gerne anschließt.

Nach diesen bewegenden Worten aus dem Bundespräsidialamt, war es nicht leicht, für die Redner danach.

Auch Silke Depker, stv. Vorsitzende des Ortsverein Bad Essen richtet zum Schluss noch ein paar Worte an die Runde.

Danach wurde zu einem kleinen Snack eingeladen, den die Küchengruppe des DRK Wittlage um Hermann Pannenborg wie immer mit allen Ihren Kräften sorgfältig vorbereitet hat.

Danach klang der letzte Abend des diesjährigen Zeltlagers in Ruhe aus, am nächsten Tag endete das Zeltlager.

Für das nächste Jahr laufen schon wieder die Planungen. Angedacht ist auch wieder ein „Schnupperlager“ von 2 Tagen und wieder das gewohnte Zeltlager für Kinder im Alter von 8-12 Jahre. Vielleicht sogar über 10 Tage. Auch haben sich aus diesem Zeltlager schon der eine oder andere „Nachwuchs-Betreuer“ gefunden. Für die Zukunft ist also gesorgt. Näheres zum Zeltlager im nächsten Jahr erfahrt Ihr natürlich wieder rechtzeitig auf der Homepage des DRK Wittlage www.drk-wittlage.de und in den Social Media Kanälen.


Der Bericht enthält mehrere Auszüge aus der Rede von Melanie Sälter und mehrere Auszüge des Schreibens des Bundespräsidialamts 

Fotos: Guido Kröger